Ein Elektrostimulationsgerät für das Gehirn und eine App: Geht es nach dem schwedischen Start-up Flow Neuroscience ist dies eine wirksame Kombination, um Depressionen zu behandeln. Die CSS investiert nun.

CSS im Investitionsrausch

Nachdem die CSS bereits in Online-Doctor (dermatologische Ferndiagnosen) und ebenso wie die Sanitas in Pregnolia (Schwangerschaftsvorsorge) investiert hat, folgt nun mit Flow Neuroscience das dritte Medizintechnik-Start-up, an dem sich die CSS in der ersten Finanzierungsrunde beteiligt. Berichtet hatte unter anderem die Netzwoche.

Verringerung des Einsatz von Medikamenten als Ziel

Bestehend aus einem Hirnstimulations-Headset und einer Verhaltenstherapie-App soll der Einsatz von Medikamenten durch die neue Technologie verringert werden. Die Wirksamkeit ist bereits in mehreren Studien bestätigt worden. Laut CSS Chefin Philomena Colatrella möchte die Versicherung auf diese Weise «zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten bieten und eine Lücke im Gesundheitsmarkt füllen».