Zusatzversicherung für Auslandsreisen

Zusatzversicherungen für Auslandsreisen – jetzt vergleichen!

Mit einer Zusatzversicherung für Auslandsreisen sind Sie bei Unfall oder Krankheit weltweit gut abgesichert. Vor allem im Nicht-EU-/EFTA-Ausland werden die Kosten ohne Zusatzversicherung nur dann übernommen, wenn ein Rücktransport in die Schweiz medizinisch unmöglich ist. Ausserdem dürfen die Kosten nicht mehr als doppelt so hoch ausfallen wie für eine gleichwertige Behandlung in der Schweiz. In Ländern wie den USA sind diese Grenzen jedoch schnell überschritten.

Überlassen Sie nichts dem Zufall und vergleichen Sie noch heute Zusatzversicherungen für Auslandsreisen verschiedener Schweizer Krankenkassen – vollkommen unverbindlich und zu 100 % kostenlos. 

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Wenn Sie bei einem Urlaub im Ausland krank werden, sind Sie mit Ihrer Grundversicherung in den meisten Fällen gut abgedeckt. Wichtig ist, dass es sich um einen kurzfristigen Aufenthalt (keine dauerhafte Verlagerung des Wohnsitzes mit Aufgabe einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz) handelt. Ferner muss zwischen einem Aufenthalt in einem EU-/EFTA-Staat und einem Nicht-EU-/EFTA-Staat unterschieden werden. Denn während in Ländern der Europäischen Union und der Europäischen Freihandelszone Anspruch auf alle während des Aufenthalts medizinisch notwendigen Leistungen besteht, werden bei einem Urlaub in anderen Ländern nur Leistungen in Notfällen übernommen, bei denen der Rücktransport in die Schweiz aus medizinischen Gründen nicht möglich ist.

Zusatzversicherung für Nicht-EU- / EFTA-Staaten

Weil die Schweizer Grundversicherung nur Leistungen im Ausland bis zum maximal doppelten Betrag übernimmt, für die Sie eine gleiche medizinische Leistung in der Schweiz bekommen, ist in Ländern mit teurer medizinischer Versorgung Vorsicht geboten. Ein Paradebeispiel sind die USA. Dort übersteigen die Behandlungskosten im Notfall schnell das Doppelte der Kosten, die in der Schweiz veranschlagt würden. Die Krankenkasse zahlt ab diesem Betrag nicht mehr. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich eine entsprechende Auslandsreiseversicherung, mit der auch höhere Behandlungskosten abgedeckt sind.

Längere Auslandsaufenthalt: Zusatzversicherung sinnvoll?

Die Schweizer Krankenversicherungsverordnung (KVV) sieht eine Kostenübernahme gemäss der oben genannten Spielregeln nur vor, wenn es sich um einen kurzfristigen Aufenthalt im Ausland handelt. Ist eine dauerhafte Verlagerung des Aufenthalts- / Wohnortes geplant, muss im Einzelfall genau geprüft werden, wie in puncto Grund.- und Zusatzversicherung vorzugehen ist. Relevant ist hier vor allem, ob Sie Ihren Wohnsitz in der Schweiz aufgeben oder beibehalten. Bei einem Sprachaufenthalt oder einer Au-pair-Tätigkeit, bei der sie einen keinen dauerhaften Wohnsitz im Ausland anstreben, gelten die gleichen Bedingungen wie bei einem Urlaub in einem EU-/EFTA- oder Nicht-EU-EFTA-Staat. Hier sollten Sie dennoch vorab mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufnehmen.

Auswanderung / Grenzgänger

Geben Sie Ihren Wohnsitz auf und wandern aus der Schweiz aus, müssen Sie sich in dem Land versichern, in dem Sie finanzielle Einnahmen als Selbstständige/r oder Arbeitnehmer/in erwirtschaften. Ist dies die Schweiz, bleiben Sie dort versichert (z. B als Grenzgänger). Bei manchen Ländern haben Sie hier allerdings die freie Wahl. Auch als Rentner/in im Ausland bleiben Sie weiter in der Schweiz versichert, wenn Sie von hier Ihre Rente beziehen.

Zusammenfassend gilt auch in diesem Fall: In einem EU-/EFTA-Land haben Sie mit Ihrer Europäischen Krankenversicherungskarte (befindet sich auf der Rückseite Ihrer Schweizer Krankenkassenkarte) Anspruch auf alle medizinisch relevanten Leistungen. In anderen Ländern sollte spätestens bei bei einem Langzeitaufenthalt mit finanziellen Bezügen aus der Schweiz eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Gibt es keine etwaigen finanzielle Bezüge aus der Schweiz, müssen Sie sich ohnehin in dem Land versichern, in dem Sie auf irgendeine Art und Weise erwerbstätig sind. Eine Zusatzversicherung reicht Ihnen dann nicht mehr.

Wo ist man als Grenzgänger/in versichert?

Als Grenzgänger/in bezeichnet man Personen, die in der Schweiz (für eine Schweizer Firma) arbeiten, aber in einem Nachbarstaat ihren festen Wohnsitz haben. Gemäss des Territorialprinzips sind Sie immer dort versichert, wo Sie Ihre Haupteinnahmen als Selbstständige/r oder Arbeitnehmer/in erwirtschaften. Als Grenzgänger/in ist dies die Schweiz. Hier besteht also eine Pflicht zur obligatorischen Grundversicherung. Als Grenzgänger/in aus Deutschland, Italien oder Österreich besitzen Sie Wahlfreiheit, in welchem Land Sie versichert sein möchten.

weitere Fragen

Ist ein/e Kündigung/Wechsel der Krankenkasse immer sinnvoll?

Muss man die Schweizer Krankenkasse bei Umzug ins Ausland kündigen?

Brauche ich immer eine Zusatzversicherung für Auslandsreisen?

Brauche ich immer eine Zusatzversicherung für Auslandsreisen?

Eine Zusatzversicherung für Auslandsreisen ist nicht immer notwendig, aber in sehr vielen Fällen sinnvoll. Planen Sie einen vorübergehenden Aufenthalt (Urlaub, Sprachreise, Studentenaustausch) in einem EU-/EFTA-Staat, übernimmt die Schweizer Grundversicherung alle medizinisch relevanten Leistungen sowie die Kosten für wichtige Medikamente. Legen Sie hier immer die Europäische Krankenversicherungskarte vor, die sich auf der Rückseite Ihrer Schweizer Krankenkassenkarte befindet.

In einem Nicht-EU-/EFTA-Staat wie den USA werden Kosten nur in Notfällen übernommen, bei denen ein Rücktransport ins Ausland aus medizinischen Gründen unmöglich ist. Ausserdem dürfen die Kosten nicht mehr als doppelt so hoch ausfallen wie für eine gleiche Behandlung in der Schweiz. Bei sehr hohen Kosten für medizinische Leistungen in den USA ist der Maximalbetrag schnell erreicht. Hier ist eine Zusatzversicherung in jedem Fall zu empfehlen.

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Fester Wohnsitz im Ausland: Was ist zu beachten?

Bei einem festen Wohnsitz im Ausland, ist vor allem relevant, wo Sie (die höchsten) Einkünfte als Selbstständige/r oder Angestellte/r erwirtschaften. Grundsätzlich sind sie dort versicherungspflichtig, wo Sie ein Gehalt oder eine Rente beziehen. Ist dies die Schweiz, müssen Sie dort versichert bleiben. Sind Sie in Ihren neuen Wohnland erwerbstätig, besteht gegebenenfalls dort eine Versicherungspflicht. Dabei ist unerheblich, ob es sich um einen EU-/EFTA-Staat oder ein Land ausserhalb der EU-/EFTA-Grenzen handelt. Lediglich als Grenzgänger aus Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich besitzen Sie Wahlfreiheit, in welchem Land sie eine Krankenversicherung abschliessen (oder beibehalten) möchten.

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