Ganze 23 Millionen Franken zahlt die Krankenkasse Sympany an ihre Versicherten zurück. Grund sind vor allem die im Jahr 2020 rückläufigen Operationszahlen wegen der Coronapandemie und den entsprechend eingesparten Kosten bei den Spitalzusatzversicherungen.

Überschuss durch weniger Operationen

Aus einer Mitteilung der Krankenkasse geht hervor, dass vor allem im ersten Lockdown im vergangenen Jahr, geplante Operationen abgesagt bzw. verschoben wurden. Die Kosten bei den Spitalzusatzversicherungen der Stiftung Sympany, zu der die Moove Sympany AG, die Vivao Sympany AG, die Kolping Krankenkasse AG, die Sympany Versicherungen AG sowie die Sympany Services AG zählen, fielen daher niedriger aus.

Wer erhält die Rückerstattung?

Der Überschuss soll nun an rund 150.000 Versicherte mit einer Spitalzusatzversicherung zurückbezahlt werden. Sympany Chef Michael Willer erklärt: «Dieses Geld steht aus Sicht von Sympany den Versicherten zu». Die Rückzahlung ist für Ende Mai terminiert. In welcher Höhe die einzelnen Erstattungen erfolgen, hängt von den unterschiedlichen Produkten und Prämienhöhen ab.

Warum eine Spitalzusatzversicherung sinnvoll ist

Eine ergänzende Spitalversicherung (Spitalzusatzversicherung) kann u.a. verhindern, dass Ihnen Beteiligungskosten in Form der Fallpauschale entstehen, wenn Sie in einem Spital ausserhalb Ihres Wohnkantons behandelt werden. Je nach gewähltem Modell können Sie verschiedene Ansprüche geltend machen – zum Beispiel Chefarztbehandlung und freie Arztwahl.

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